Popp, Rainer

Rainer Popp, in Staßfurt (Sachsen-Anhalt) geboren, lebt und arbeitet in Köln. Nach politischer Verfolgung seines Vaters durch das SED-Regime, der am heimatlichen Gymnasium Deutsch, Geographie und Geschichte lehrte, floh die Familie 1951 in den freien Teil Deutschlands; zunächst nach Bad Harzburg, dann nach Goslar an den Rand des Harzes. Dort verbrachte er seine Kindheit. Bereits im Alter von fünfzehn begann er zu schreiben. Erste Veröffentlichungen folgten drei Jahre später. Nach seinem Volontariat bei der Goslarschen Zeitung wechselte er als Chefreporter zum Donau Kurier nach Ingolstadt und danach als Ressortleiter für Zeitgeschehen in die Düsseldorfer Zentralredaktion der Westdeutschen Zeitung. Er war Korrespondent in Bonn der Nachrichtenagentur Deutscher Depeschendienst (ddp) und in Doppelfunktion Chefredakteur von RTL-Radio und RTL-Fernsehen sowie als Nachfolger von Helmut Thoma Programmdirektor von Radio Luxemburg; zugleich leitete er das RTL-Frühstücksfernsehen. Rainer Popp ist Mitglied der gegen Ausländerfeindlichkeit und Rassismus 1990 gegründeten Charta Europa.

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