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Doris Kreitner „Ganz persönlich“ SWR Landesschau (Video)

Hart an der Realität und spannend in der Fiktion!

Hart an der Realität und spannend in der Fiktion!

8/11 an der Warnow – ein monströser Terroranschlag bringt Deutschland und die Demokratie ins Wanken

Autor Thomas Schwandt (57) lässt es in seinen seit 2013 regelmäßig bei SWB Media Publishing veröffentlichten Büchern mächtig knistern zwischen Politik, Wirtschaft und Medien. Hochspannung verheißt auch sein jüngster, derweil fünfter Polit-Thriller „Das Fanal – Terrorschiff aus Trelleborg“. Im bevorzugten Mix aus Fiktion und Wirklichkeit spürt der bei Rostock lebende freiberufliche Wirtschaftsjournalist und Buchautor der Frage nach, wie aufbrechende gesellschaftliche Verwerfungen binnen kurzer Zeit zu einer Polarisierung und Radikalisierung bis tief hinein in die bürgerliche Mitte führen können. Damit bleibt er dem Markenkern seiner Bücher treu, kenntnisreich und unterhaltsam politische Entwicklungen zu sezieren und diese geschickt in seine fiktiven Geschichten einzuweben. Thomas Schwandt verblüfft seine Leser zudem mit Szenarien, die zum eigenen Erstaunen des Autors nur wenig später von der Realität eingeholt wurden. So siedelte er die Handlung seines Polit-Thrillers „Geheimcode D“ (2015) im Jahr 2019 an und legte sich darin auf den Brexit fest. Knapp eineinhalb Jahre nach Erscheinen des Buches entschieden sich die Briten tatsächlich dafür. Die Polit-Thriller von Thomas Schwandt charakterisierte das Genre-Portal www.krimi-tick.de vor zwei Jahren als „Politische Suspenseliteratur vom Feinsten“. Und in einer Rezension des Buches „Die Rügen-Revolte“ (2016) in der Tageszeitung „Nordkurier“, Neubrandenburg, hieß es zur Story: „Dabei spart er auch ganz aktuelle politische Entwicklungen wie die Flüchtlingskrise, die Energiewende oder die Abhöraffäre nicht aus und übt heftig Kritik an einer sich als alternativlos haltenden Romankanzlerin Regina Hertel.“

Neues in Sachen Rote Armee Fraktion

Neues in Sachen Rote Armee Fraktion

Neues in Sachen Rote Armee Fraktion!
Trauriges Jubiläumsjahr 2017
45 Jahre Mai-Offensive und 40 Jahre Deutscher Herbst

Dr. Stefan Schweizer, Jahrgang 1973, beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit verschiedenen Formen des politischen Extremismus. Seine Expertise steht außer Frage, so hat Privatdozent Dr. Alexander Straßner – seines Zeichens Experte für die 3. RAF-Generation - von der Universität Regensburg seine Expertise in verschiedenen Zusammenhängen gerühmt: „Stefan Schweizer forscht und schreibt schon seit Jahren über die Geschichte der Roten Armee Fraktion." Noch konkreter wird der renommierte Sozialwissenschaftler der Technischen Universität Kaiserslautern, Prof. Dr. Jochen Mayerl der über das neue Sachbuch „RAF 1.0-3.0: Ideologie, Strategie, Attentate“ schreibt: „Schweizer analysiert anhand der Originaldokumente zunächst die Ideologe und dann die Strategie der RAF. Dabei versteht er es, beide Punkte aufeinander zu beziehen. Im Gegensatz zu vielen anderen Büchern argumentiert Schweizer eng an den Bekennerschreiben, Strategiepapieren ... Er benutzt keine „Alibi-Zitate" wie man häufig immer wieder dieselben in vergleichbaren Werken antrifft, sondern setzt sich eingehend mit dem gesamten Textkorpus der RAF auseinander.“

Mit den beiden Kriminalromanen „Frühlingssturm 72 – RAF 1.0“ und „Blutherbst 77 – RAF 2.0“ hat Schweizer dem Kampf des Staates gegen die terroristische Bedrohung in den 1970er Jahren ein literarisches Denkmal gesetzt. Und hier gab es sogar Lob von höchster Stelle. Der oder zumindest einer der bekanntesten deutschen RAF-Forscher, Prof. Dr. Wolfgang Kraushaar, über die beiden Romane: „Es dürfte kaum jemanden geben, der durch seine historischen Kenntnisse bessere Voraussetzungen als Stefan Schweizer bietet, um aus der RAF-Geschichte einen Thriller zu machen.“

News von Valeska Reon

News von Valeska Reon

Noch bevor ›Töte mich – Der dunkle Dreiklang‹ in den Druck ging, hatte ich mich gefragt, ob das Buch nicht auch in anderen Ländern gut ankommen würde. So schrieb ich also ein Exposé, in dem ich den Markt in den USA untersucht hatte und machte mich auf die Suche nach einer Übersetzerin. Diese fand ich ganz schnell auf Facebook, eine Halbamerikanerin, die meinen Text mit einer Leseprobe in ein wundervoll lebendiges American English bringen sollte. Als sie sich dann an die Arbeit machte, verliebte sie sich so sehr in die Auftragskillerin Karla Bernhardt und ihre beiden Gegenspielerinnen Susannah und Agnetha, dass sie mich fragte: »Darf ich das einmal meiner Freundin in Denver zu lesen geben? Sie gründet gerade einen Verlag, und die Amis lieben deutsche Krimis.«

So geschah es dann, die Verlegerin fand das Buch superspannend und passend für ihren Verlag ›Columbine Publishing‹. Südwestbuch verkaufte ihr die Nebenrechte, im Englischen sub rights genannt und wir telefonierten uns zusammen um zu überlegen, wie wir das Buch am besten promoten.

Recht schnell wussten wir, dass das deutsche Cover in Amerika nicht funktionieren würde, weshalb ich mich auf die Suche nach einem neuen Motiv machte. Fündig würde ich dann bei einem Modefoto aus den frühen Siebziger Jahren, auf dem zwei Frauen zu sehen waren, die mich an die Hauptdarstellerinnen meines Buches erinnerten. »Irgendetwas fehlt dabei aber noch«, meinte eine Freundin. »Ein Blumenstrauß, vielleicht weiße Gladiolen oder Tulpen?«, schlug ich vor. »Au prima, und von den Blüten tropft dann Blut.« So kam es, dass das Buch in Amerika unter dem Titel ›Bloody Tulips‹ erscheinen wird.

Was ich nicht wusste war, dass die Amis alles Deutsche total exotisch finden, ungefähr so wie wir gerne amerikanische Serien wie ›Criminal Minds‹ oder ›Navy CIS‹ schauen. Daher habe ich einige Details noch etwas ausgeschmückt und erklärt, damit die Amis ein wenig mehr über uns und unsere deutschen Gewohnheiten erfahren. Ganz witzig ist auch, dass der Kosename der Hauptdarstellerin, Karlchen, für Amerikaner ein echter Zungenbrecher ist, daher haben wir sie in ›Karlie‹ umgetauft.

›Bloody Tulips‹ erscheint im März 2017 als eBook und Print in einer groß angelegten Werbekampagne plus einer Lesereise, für die ich mir, wie mir gerade einfällt, noch ganz dringend einen Reisepass besorgen muss.